
Internationaler Feministischer Aktionstag für Mädchen, trans, inter und nicht-binäre Kinder und Jugendliche
Samstag 10.10.2026,
Platz der alten Synagoge,
12 – 17 Uhr
Am 10. Oktober 2026 findet der Internationale feministische Aktionstag der Vereinten Nationen statt. Der Tag soll weltweit genutzt werden um auf die Situation von Mädchen, trans, inter und nicht-binären Kindern und Jugendlichen aufmerksam zu machen. Denn sie werden nach wie vor benachteiligt – strukturell und individuell. Auf dem Platz der alten Synagoge in Freiburg haben verschiedene Veranstalter*innen Info- und Aktionsstände organisiert. Es wird Aktionen zu euren Rechten geben, ihr könnt Taschen bedrucken, Buttons machen und noch vieles mehr!
Es wird die mobile „Toilette für Alle“ geben: ein barrierefreies WC mit höhenverstellbarer Liege und einem Deckenlifter.
PDF Download Plakat Internationaler Feministischer Aktionstag 2026 >
Veranstalter*innen sind: AG Mädchen*, FLUSS e.V., IN VIA, Jugendhilfswerk Freiburg e.V., Kinder- und Jugendzentrum Weingarten, step stiftung, Tritta*, Stelle zur Gleichberechtigung der Frau der Stadt Freiburg
Rechte für Mädchen, trans, inter und nicht-binäre Kinder und Jugendliche
Mädchen, trans, inter und nicht-binäre Kinder und Jugendliche werden oft benachteiligt. Die Rechte von ihnen stehen noch nicht genau in den Gesetzen. Aber: Sie gehören zu den Kinderrechten. Das bedeutet: Ihre Rechte gelten durch die Kinderrechte. Wir benutzen einfache Sprache.
• Mädchen, trans, inter und nicht-binäre Kinder und Jugendliche dürfen so sein, wie sie sind: Niemand darf ihnen etwas verbieten, nur weil sie sind wer sie sind.
• Alle sind verschieden. Das ist gut so. Es ist wichtig, was Mädchen, trans, inter und nicht-binäre Kinder und Jugendliche können, brauchen und mögen.
• Sie dürfen über ihren Körper entscheiden: Sie entscheiden, was sie an ihrem Körper schön und stark finden.
• Sie müssen ernst genommen werden: Sie haben das Recht zu lernen. Sie dürfen mitentscheiden.
• Sie haben das Recht, ohne Gewalt zu leben: Niemand darf ihnen wehtun. Niemand darf sie schlecht behandeln. Niemand darf sie zu etwas zwingen. Sie dürfen entscheiden, wie sie leben wollen: Sie dürfen sagen, was ihnen wichtig ist. Niemand darf sie ändern oder für sie entscheiden.
• Sie dürfen Neues ausprobieren: Sie dürfen herausfinden, was sie gut können. Sie dürfen herausfinden, was ihnen Spaß macht.
• Sie haben das Recht auf Hilfe: Mädchen, trans, inter und nicht-binäre Kinder und Jugendliche, die Gewalt erlebt haben, sollen Hilfe bekommen. Es gibt Fachpersonen, die ihnen helfen können.
Mädchen, trans, inter und nicht-binäre Kinder und Jugendliche haben das Recht auf Liebe, Respekt und Freiheit!
Nach: LAG autonome Mädchenhäuser / feministische Mädchenarbeit NRW e. V.; in Leichte Sprache übertragen und für Mädchen, trans, inter und nicht-binäre Kinder und Jugendliche angepasst.





